Akademisches Fechten

Druckoptimierte VersionEinem Freund senden

Die Atmosphäre ist archaisch, beklemmend. Dein Puls hämmert in Anflügen von kaum zurückzukämpfender Panik. Die Halsbinde liegt wie die Finger einer Riesenfaust um Deine Kehle, so eng, daß jeder Herzschlag spürbar mit jedem Versuch zu schlucken kollidiert....
Dann plötzlich Bewegung! Schnallen werden zugezurrt, Bänder festgezogen, und plötzlich bist Du auf dem Weg durch eine Menschenmenge: Gesprächsfetzen und Zigarettenrauch. Magendrehen und Herzflattern. Stühlerücken und Türenknallen...
Dann hast Du plötzlich drei Fuß geschliffenen Stahl in der Hand und siehst Deinem Gegenüber in die Augen. Augenlider flattern unter der Gitterbrille. Der Nasenschutz steht wie der Schnabel eines Raubvogels gegen Dich. Und Du erkennst, daß der Mann gegenüber unter demselben Druck steht wie Du–bereit, alles Nötige zu tun um nicht mit dem bedrohlichen Stahl in Deiner Hand in Kontakt zu kommen...
Der Unparteiische bittet um Ruhe. Dein Sekundant verschwindet aus Deinem Blickfeld. Du siehst nur noch die Augen, den Schläger des Gegners... hörst die bellenden Kommandos der Sekundanten:
"Fertig!"
"Hoch bitte!"
"Los!"
Und die Waffe Deines Gegners schlägt plötzlich in Richtung Deines Gesichtes...

Lesen Sie weiter:
Die Mensur ist kein Anlaß für kollektive Rechtfertigungen, Erklärungen und Rationalisierungen.

Eine Frage an uns?

Pressekontakt

Für alle Presseanfragen haben wir einen zentralen Kontakt eingerichtet.

Veranstaltungen und Termine

Kommende Veranstaltungen