Soziale Verantwortung nach aussen

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Nach landläufigem Verständnis wird der Begriff der "Sozialen Verantwortung" sehr häufig auf die Bedeutung eines sozialen Handelns im Sinne einer rein karitativen Betätigung reduziert. Damit tritt eine einzelne Facette an die Stelle des viel weiter gespannten Überbegriffes: Karitatives Tun ist eine von vielen möglichen Folgen der wahrgenommenen sozialen Verantwortung - keinesfalls aber ein Synonym dafür.

Soziale Verantwortung ist vielmehr ein ethischer Grundsatz, der den Menschen befähigt, als Individuum in vielen miteinander und ineinander verwobenen Gemeinschaft zu leben. Dieses Eingebundensein, dem sich keiner entziehen und verweigern kann, setzt Grenzen und öffnet gleichzeitig Freiräume. Es schafft und garantiert dem Einzelnen Rechte, legt ihm aber auch Verpflichtungen auf, Verpflichtungen, die im gleichen Maße wachsen, wie die individuelle Befähigung über dem Durchschnitt liegt. Bildung, Ausbildung, geistige Fähigkeiten, berufliche Möglichkeiten - und auch finanzielle Ressourcen schaffen nicht nur die Privilegien, sich mehr leisten zu können. Sie fordern auch ein entsprechendes umfeldbezogenes Engagement des Mehrleistens!

Soziale Verantwortung heißt daher:

  • Befähigung zum Erkennen einer besonderen Verpflichtung
  • Bereitschaft zum gemeinschaftsförderlichen, nicht auf eigene Vorteile gerichteten Handeln
  • Beherrschung des notwendigen Instrumentariums

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